Baupreise & Handwerker alles im Überblick

Autor: Timo Brandt
Zuletzt aktualisiert: 01.01.2026

Profimaler 43

Timo Brandt Ihr Experte in Sachen 
Bauleitung & Projektleitung Management

Kurzüberblick: Richtwerte, die du für Hamburg kennen solltest (Stand 2025/2026)

Hamburg ist teuer. Punkt. Für deine erste Budgetplanung brauchst du deshalb Richtwerte, die nicht nach Wunschdenken klingen. Die Zahlen unten sind Orientierung – kein Angebot – helfen aber, Projekte realistisch einzuordnen.

Neubau (Mehrfamilienhaus): grobe Orientierung

  • Bauwerkskosten (KG 300+400): häufig ca. 3.900–4.000 € / m² Mietfläche
  • Mit Nebenkosten, Außenanlagen etc.: in der Praxis schnell ca. 4.800–5.000 € / m²

Wichtig: Das sind typische Spannen für frühe Kalkulationen. Lage, Standard, Bauweise, Grundstückssituation und Ausschreibungstiefe verschieben das schnell.

Baupreise (Deutschland): der Trend ist nicht „wird wieder günstig“

  • Neubau konventioneller Wohngebäude: zuletzt +3,1 % (Aug. 2025 vs. Aug. 2024)

Übersetzt: Du solltest nicht planen, dass Preise „von allein“ fallen. Eher: langsam weiter rauf, je nach Marktphase.

Begriffe, die ständig verwechselt werden (und dann rechnet jeder falsch)

  • Baupreisindex = misst die Preisänderungen von Bauleistungen über die Zeit (also was Bauen „im Markt“ gerade kostet).
  • „Baukostenindex“ wird im Alltag oft als Sammelbegriff benutzt – viele meinen damit eigentlich den Baupreisindex.

Klingt nach Haarspalterei, ist es aber nicht: Wenn du den falschen Index nimmst, ist deine Hochrechnung schnell daneben.

Quellen (zum Nachklicken)

Stand: 2025/2026. Für echte Projektbudgets zählt am Ende immer: Objekt, Standard, Leistungsumfang, Logistik und saubere Ausschreibung.

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Baukosten Hamburg

Warum Bauen & Sanieren in Hamburg so teuer ist

Hamburg ist kein Ort für „wird schon irgendwie“. Teuer wird es nicht wegen Magie, sondern wegen Nachfrage, Logistik, Standards und Kapazitäten. Hier sind die vier Hauptgründe, die in der Praxis fast immer den Preis treiben.

1

Hohe Nachfrage trifft auf wenig Raum

Hamburg ist Ballungsraum, attraktiv, wächst. Bauland ist knapp, Auflagen sind hoch, Genehmigungen dauern oft länger als man will. Ergebnis: Wettbewerb um Flächen und Kapazitäten.

  • knappe Grundstücke & hohe Grundstückspreise
  • lange Genehmigungs- und Abstimmungswege
  • mehr Konkurrenz um gute Gewerke
2

Logistik frisst Budget (und Nerven)

Innenstadt, Altbauviertel, enge Zufahrten, Parkdruck, Aufzüge, Schutz im Treppenhaus: „Mal schnell Material reintragen“ ist oft ein Märchen. Diese Zeit steht in seriösen Angeboten, weil sie real ist.

  • Anlieferung & Tragewege (oft mit Sperrzeiten)
  • Staubschutz, Abdecken, Fahrstuhl-/Treppenhaus-Regeln
  • Mehrfahrten, Umwege, Wartezeiten
3

Höhere Standards, mehr Technik, mehr Abstimmung

Energetik, Schallschutz, Brandschutz, Haustechnik: Viele Maßnahmen sind sinnvoll, aber sie sind nicht gratis. Gleichzeitig steigen Anforderungen an Qualität, Dokumentation und Gewährleistung.

  • mehr Vorgaben (z. B. Schall/Brand/Energie)
  • mehr Schnittstellen zwischen Gewerken
  • mehr Prüf- & Dokumentationsaufwand
4

Fachkräftemangel & volle Auftragsbücher

Wenn gute Betriebe ausgelastet sind, sinkt die Rabattbereitschaft. Und wer „billig“ ist, ist in Hamburg manchmal einfach nur… billig (mit allen Folgen).

  • Kapazitäten sind knapp, Terminfenster teuer
  • gute Teams kosten, weil sie liefern
  • Dumpingangebote enden oft in Nachträgen
Merksatz: In Hamburg zahlst du selten nur „Material + Stunden“. Du zahlst auch Logistik, Planung, Abstimmung und Risiko. Wer das ignoriert, plant am Ende zweimal: einmal billig, einmal richtig.
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Baukosten pro Quadratmeter

Baukosten pro m²: Warum Tabellen oft in die Irre führen

Wenn irgendwo „4.000 € pro m²“ steht, ist die wichtigste Frage nicht „Ist das teuer?“, sondern: Was genau wurde da überhaupt gemessen? Ohne Fläche, Kostengruppe, Standard und Rahmenbedingungen sind solche Werte eher Beruhigungspille als Planung.

Die 4 Fragen, die du immer stellen musst

  • Welche Fläche?
    Wohnfläche, Nutzfläche oder Mietfläche? Unterschiedliche Definitionen = andere €/m².
  • Welche Kostengruppen?
    Nur Bauwerk (KG 300/400) oder inkl. Nebenkosten, Außenanlagen, Planung, Finanzierung?
  • Welche Ausstattung?
    Standard vs. hochwertig vs. Sonderlösungen. „Durchschnitt“ ist oft nur ein Wort.
  • Welche Rahmenbedingungen?
    Innenstadt/Altbau (Zugang, Schutz, Auflagen) vs. Neubaugebiet im Umland (einfachere Logistik).
„4.000 €/m²“ gelesen? Die entscheidende Zusatzinfo Warum’s sonst schiefgeht
Fläche Wohnfläche vs. Miet-/Nutzfläche Du vergleichst Äpfel mit Schrauben.
Kostenumfang Nur KG 300/400 oder „all in“? Nebenkosten fehlen, Budget explodiert später.
Standard Material, Technik, Ausführung, Details „Standard“ ist nicht überall Standard.
Rahmen Innenstadt/Altbau vs. Umland/Neubau Logistik und Auflagen werden unterschätzt.

Merksatz: €/m² sind nur dann hilfreich, wenn du daneben schreibst: Fläche + Kostenumfang + Standard + Rahmenbedingungen.

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Was kostet eine Handwerkerstunde in Hamburg wirklich und warum?

Viele sehen nur 70–80 € pro Stunde und denken: „Abzocke“. In der Realität ist das der Stundenverrechnungssatz des Betriebs (netto oder brutto) – nicht der Lohn der Person, die bei dir arbeitet. Wer hier falsch denkt, vergleicht Angebote später so sinnvoll wie Äpfel mit Schrauben.

Merksatz

Stundenverrechnungssatz ≠ Stundenlohn.

Im Stundensatz stecken neben dem Bruttolohn auch Nebenkosten, Gemeinkosten, Risiko, Gewährleistung und (ja) ein Gewinnanteil – sonst ist der Betrieb irgendwann nicht mehr da.

Warum das in Hamburg extra spürbar ist

  • Logistik & Wegezeiten (Parkdruck, Altbau, Etappen, Schutzmaßnahmen)
  • Höhere Gemeinkosten (Miete/Lager, Fahrzeuge, Organisation, Software)
  • Mehr Abstimmung (Bewohnt, Schnittstellen, Dokumentation, Termine)
  • Volle Bücher (Fachkräftemangel, hohe Nachfrage, wenig Kapazität)

Was im Stundensatz typischerweise drinsteckt

Personal Bruttolohn + Arbeitgeberanteile, Urlaub, Krankheit, Ausfallzeiten
Unproduktive Zeiten Angebote, Planung, Fahrt, Material holen, Doku, Baustelleneinrichtung
Betrieb Fahrzeuge, Werkzeuge, Maschinen, Verschleiß, Lager, Verwaltung, Software
Sicherheit Versicherungen, Arbeitsschutz, Gewährleistung, Nacharbeiten, Risiko
Steuern USt. (brutto), Abgaben, Pflichten, Rücklagen
Gewinn Kleiner Anteil für Investitionen, Puffer, Weiterentwicklung

Wichtig: Ein Betrieb kann nicht jede Mitarbeiterstunde 1:1 „verkaufen“. Organisation, Rüstzeiten, Fahrten und Doku sind real – und müssen irgendwo bezahlt werden.

Beispielrechnung: So kann ein Stundensatz entstehen

Beispielhaft (Geselle) wird häufig gezeigt: Bruttostundenlohn + Lohnnebenkosten + betriebliche Gemeinkosten + Gewinn ergibt einen netto Stundenverrechnungssatz. Dazu kommt (bei brutto) noch die Umsatzsteuer.

Baustein (Beispiel) Betrag
Bruttostundenlohn 20,00 €
Lohnnebenkosten 16,77 €
Betriebliche Gemeinkosten 24,52 €
Gewinn 3,23 €
= Stundenverrechnungssatz netto 64,52 €
+ 19% USt. (wenn brutto ausgewiesen) 12,26 €
= Stundenverrechnungssatz brutto 76,77 €

Quelle (Beispielrechnung): Handwerkskammer Region Stuttgart (Kundentipp „Was kostet eine Handwerkerstunde?“).

Malerhandwerk: Was Mitarbeiter mindestens verdienen (Orientierung)

Im Maler- und Lackiererhandwerk gibt es verbindliche Mindestlohn-Stufen (für gelernte Arbeitnehmer / Gesellen):

ab 01.07.2025 15,55 € brutto / Stunde
ab 01.07.2026 16,13 € brutto / Stunde

Heißt: Selbst wenn ein Betrieb 70–80 € pro Stunde abrechnet, kommt beim Mitarbeiter nicht „70 € die Stunde“ an – nicht ansatzweise.

Quelle: Tarifregister NRW (Mindestlohnangaben & Verordnungs-Hinweis).

Wie du Stundensätze richtig nutzt, ohne dich selbst zu verwirren

  • Netto oder brutto? (USt. macht einen großen Unterschied)
  • Was ist enthalten? (Anfahrt, Rüstzeit, Materiallogistik, Doku, Entsorgung)
  • Welche Leistungseinheit passt? (m²-Preis für Standard, Stunde für Unklares/Sonderfälle)
  • Vergleiche Leistungsumfang, nicht nur Zahlen. Gleiche Qualität, gleiche Vorarbeit, gleiche Randbedingungen.

Wenn du willst, dass dein Angebot planbar bleibt: Untergrundzustand, Qualitätsstufe, Zugänge, Zeitfenster und Schnittstellen vorab sauber definieren. Dann gibt es weniger Nachträge und weniger Theater.

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Stand 2025/2026

Baupreise & Handwerker-Stundensätze in Hamburg: Warum hier alles teurer ist (und wie du trotzdem realistisch planst)

Hamburg ist kein Ort für Schönrechnen. Wer hier baut, saniert oder modernisiert, merkt schnell: Preise liegen spürbar über dem Bundesdurchschnitt – bei Material, Logistik, Baukosten pro m² und am Ende auch bei Handwerker-Stundensätzen.

Warum Hamburg so teuer ist
Welche Richtwerte du kennen solltest
Warum 70–80 € Stundensatz nicht „reich“ bedeutet
Wie du Angebote sauber vergleichst und stressfrei planst

Kurzüberblick: Richtwerte für Hamburg

Neubau (Mehrfamilienhaus, grob) Bauwerkskosten (KG 300+400) häufig ca. 3.900–4.000 € pro m² Mietfläche. Mit Nebenkosten/Außenanlagen etc. in der Praxis oft ca. 4.800–5.000 € pro m².
Baupreise (Deutschland, Trend) Neubau konventioneller Wohngebäude zuletzt ca. +3,1 % (Aug. 2025 vs. Aug. 2024). Heißt: selten „wieder günstig“, eher langsam weiter teurer.
Baukostenindex vs. Baupreisindex Viele sagen „Baukostenindex“ und meinen „Baupreisindex“. Das ist nicht Haarspalterei, sondern entscheidet, ob du mit den richtigen Zahlen rechnest.

Quellen (Auszug): Destatis, Stadtblick Architekten, u. a.

Warum Hamburg teurer ist (kurz & ehrlich)

Hohe Nachfrage trifft auf wenig Raum Ballungsraum, knappe Flächen, hohe Auflagen, Genehmigungen dauern. Wettbewerb um Kapazitäten.
Logistik frisst Budget (und Nerven) Innenstadt, Altbau, enge Zufahrten, Parkdruck, Schutzmaßnahmen. „Kurz mal Material reintragen“ ist oft Fantasy.
Mehr Standards, Technik & Abstimmung Energetik, Schall, Brand, Haustechnik, Dokumentation, Gewährleistung. Sinnvoll, aber nicht gratis.
Fachkräftemangel & volle Bücher Gute Betriebe sind ausgelastet. Und „billig“ ist in Hamburg manchmal einfach nur… billig.

Beispiel: Warum 70–80 € Stundensatz nicht gleich „teuer“ heißt (Mini-Kalkulation)

Viele hören nur „70–80 € pro Stunde“ und denken: „Unverschämt.“ Das Problem: Der Stundensatz ist nicht der Lohn. Er muss den Betrieb am Laufen halten.

Baustein Warum das drin ist
Lohnkosten (inkl. Nebenkosten) Arbeitgeber zahlt mehr als Nettolohn
Ausfallzeiten Urlaub/Krankheit/Schlechtwetter laufen weiter
Fahrt/Logistik Hamburg ist selten „Parken, rein, fertig“
Material & Entsorgung Abkleben, Schutz, Spachtel, Grundierung, Müll
Verwaltung/Planung Angebot, Kommunikation, Bauleitung
Risiko/Gewährleistung Nachbesserung, Reklamationsmanagement

Wenn du Angebote vergleichst, ist die bessere Frage: „Welche Leistung bekomme ich dafür sauber und vollständig?“ statt „Wie niedrig ist die Zahl oben rechts?“

Typische Preisrahmen in Hamburg: Womit Eigentümer realistisch rechnen sollten

Wichtig: Richtwerte, keine Pauschalen. Der echte Preis hängt immer von Zustand, Schutzaufwand, Höhen, Untergrund, Zugänglichkeit und Terminfenster ab.

Innenraum (Maler-/Renovierungsnah)

Wände/Decken streichen Stark abhängig von Vorbereitung (Risse, Nikotin, Altanstriche).
Spachtelarbeiten (Q3/Q4) Je nach Fläche, Licht/Sichtachsen und Anspruch.
Tapezieren Tapetenart + Untergrund (Alt-Tapeten runter? Unebenheiten?).

Online liest man teils Einstiege wie „ab 12 €/m²“ fürs Tapezieren. In der Praxis ist das zustandsabhängig und oft ohne Vorarbeit gerechnet.

Bodenarbeiten

Verlegung Zuschnitt, Sockelleisten, Türen/Übergänge entscheiden den echten Preis.
Untergrund Ausgleich, Spachtelmasse, Trockenzeiten sind oft der Kostentreiber.
Logistik Material rein, Altbelag raus, Entsorgung, Etappen.

Einstiegswerte wie „ab 17 €/m²“ existieren, aber ohne Untergrund-Themen ist das selten realistisch.

Bad / Ausbau / Komplettsanierung

Viele Gewerke Sanitär, Elektro, Fliesen, Abdichtung, Trockenbau, Maler.
Schnittstellen Abstimmung kostet (wenn Gewerke nicht sauber getaktet sind).
m²-Preis kann in die Irre führen Wenn Inhalte/Qualität fehlen, rechnest du blind.

Je größer das Projekt, desto wichtiger sind klare Leistungspositionen statt Pauschalwörtern.

Die größten Kostentreiber bei Sanierungen in Hamburg (und wie du sie entschärfst)

Untergrund & Substanz (Altbau-Realität) Risse, Setzungen, alte Anstriche, Feuchte, Schimmel, schiefe Wände. Ignorieren = später doppelt zahlen.
Viele Einzelgewerke = Koordinationskosten Selbst koordinieren erhöht Risiko für Stillstand, Nachträge, Terminchaos.
Änderungswünsche während der Ausführung „Wenn ihr schon da seid…“ ist der teuerste Satz auf Baustellen. Planung vorher spart brutal.
Termin- und Zugangsprobleme Bewohnt, enge Zeitfenster, Sonderzeiten, Lagerung. Hamburg macht’s gern kompliziert.

So vergleichst du Angebote in Hamburg richtig (ohne dich zu verheben)

Leistungsumfang Abdecken/Schutz inkl. (Böden, Möbel, Türen, Treppenhaus)? Untergrundprüfung/Grundierung drin?
Qualität & Ausführung Q2/Q3/Q4 beim Spachteln? Wie viele Anstriche? Welche Farbe/Deckkraft/Beanspruchung?
Transparenz Klare Positionen statt „Pauschale Renovierung“? Material separat oder inkl.? Anfahrt/Entsorgung geregelt?
Risiko & Nachträge Zusatzleistungen beschrieben (z. B. verdeckte Schäden)? Klare Kommunikation bevor Mehrkosten entstehen?
Projekt anfragen (Hamburg & Umland) Fotos + kurzer Umfang reichen für eine erste realistische Einordnung.

FAQ: Echte Fragen von Eigentümern in Hamburg

Keine Marketing-Floskeln: Hier bekommst du klare Antworten zu Stundensätzen, Baupreisen, Angebotsvergleich und typischen Kostenfallen in Hamburg.

Was ist ein „normaler“ Stundensatz in Hamburg?

„Normal“ gibt es nicht, weil Betriebe unterschiedlich kalkulieren: Spezialisierung, Auslastung, Teamgröße, Baustellenlogistik und Qualitätsniveau machen riesige Unterschiede.

Hamburg liegt häufig über ländlichen Regionen, weil Lohn- und Betriebskosten sowie Logistik (Parkdruck, Altbau, Etappen, Schutzmaßnahmen) höher sind. Entscheidend ist nicht „hoch oder niedrig“, sondern ob die Leistung sauber und vollständig beschrieben ist.

  • Ist der Satz netto oder brutto?
  • Was ist enthalten (Anfahrt, Rüstzeit, Doku, Entsorgung)?
  • Welche Vorarbeiten/Qualitätsstufen sind vereinbart?
Warum ist mein Angebot in Hamburg teurer als ein Online-Rechner?

Online-Rechner kennen weder deinen Untergrund (Risse, Nikotin, Altbeschichtungen) noch die Realität vor Ort: Tragewege, Stellflächen, Treppenhaus-Schutz, Etappen, eingeschränkte Zufahrten.

Dazu kommt die Region: Hamburg hat oft höhere Logistik- und Betriebskosten. Wer nur mit Durchschnittswerten plant, rechnet sich schnell eine Budgetlücke schön.

Verdient der Handwerker wirklich 70–80 € pro Stunde?

Nein. Das ist der Stundenverrechnungssatz (Umsatz des Betriebs), nicht der Lohn der Person vor Ort. Darin stecken u. a. Lohnnebenkosten, Ausfallzeiten (Urlaub/Krankheit), Fahrzeuge, Werkzeuge, Verwaltung, Risiko, Gewährleistung und Steuern.

Heißt: Selbst bei 70–80 € pro Stunde kommt beim Mitarbeiter niemals „70 € die Stunde“ an.

Gibt es Mindestlöhne im Handwerk, die das beeinflussen?

Ja. Im Maler- und Lackiererhandwerk gelten Branchenmindestlöhne (Stufen), die 2025/2026 angehoben wurden. Solche Untergrenzen wirken auf die Kalkulation, weil Lohn nur ein Teil ist, aber viele Kosten daran hängen.

  • 15,55 € brutto/Stunde (Stufe ab 2025)
  • 16,13 € brutto/Stunde (Stufe ab 2026)
Warum steigen Baupreise trotz „ruhigerem Markt“ weiter?

Weil Material, Energie, Löhne und Standards langfristig gestiegen sind. „Ruhiger“ heißt selten „günstiger“, eher „langsamer teurer“. Viele Preisreihen zeigen weiter Zuwächse.

Praxis-Fazit: Wer auf „bald wird’s wieder billig“ wartet, plant in Hamburg meistens an der Realität vorbei.

Was ist der Unterschied zwischen Baukostenindex und Baupreisindex?

Viele sagen „Baukostenindex“, meinen aber „Baupreisindex“. Das ist keine Haarspalterei: Du brauchst die passende Kennzahl, sonst vergleichst du falsche Reihen.

  • Baupreisindex: Preisentwicklung von Bauleistungen.
  • „Baukosten“: wird im Alltag oft breiter verstanden (inkl. Randbedingungen, Standard, Nebenkostenlogik).

Für dich zählt am Ende: Welche Kosten sind drin, welche Fläche ist gemeint (Wohn-/Nutz-/Mietfläche), und welche Kostengruppen werden betrachtet.

Wie kann ich bei einer Sanierung in Hamburg seriös sparen?

Seriös sparen heißt: nicht billig, sondern planbar.

  • Planung finalisieren, bevor gestartet wird (weniger Nachträge).
  • Gewerke bündeln oder sauber takten (weniger Stillstand).
  • Material nach Nutzen wählen (robust wo nötig, Standard wo sinnvoll).
  • Zeitfenster realistisch setzen (Stress, Sonderzeiten, Etappen kosten).
Wann brauche ich eine Besichtigung?

Immer dann, wenn Untergrund, Feuchte, Altbau-Substanz oder mehrere Gewerke im Spiel sind. Ohne Vor-Ort-Blick sind Angebote oft entweder zu optimistisch (später Nachträge) oder extrem „mit Sicherheitszuschlag“.

Warum sind Altbauten in Hamburg oft teurer zu sanieren?

Weil Überraschungen wahrscheinlicher sind: schiefe Ebenen, alte Leitungen, Feuchte/Schimmel, nicht dokumentierte Umbauten. Sauber lösen kostet Zeit, Material und Koordination.

Lohnt es sich, Angebote „nur nach Endsumme“ zu vergleichen?

Nein. Die niedrigste Endsumme ist oft die teuerste Baustelle, weil Leistungen fehlen oder Vorarbeit unklar ist. Vergleiche immer:

  • Leistungsumfang (Schutz, Vorarbeit, Anstriche, Qualität)
  • Transparenz (Positionen statt Pauschalen, Materialregelung)
  • Risiko/Nachträge (wie werden Zusatzleistungen angekündigt?)

Fazit: Hamburg ist teuer, aber du kannst dein Projekt trotzdem sauber kalkulieren

Hamburg wird nicht billig. Aber du kannst verhindern, dass dein Projekt finanziell entgleist, wenn du Realität statt Wunschdenken planst.

  • Mit realistischen Richtwerten statt Wunschdenken
  • Mit transparenten Angeboten statt Pauschalen
  • Mit klarer Planung statt „wir schauen mal“

Wenn du eine realistische Kosteneinschätzung für dein Vorhaben willst, nutze unser Kontaktformular und gib die wichtigsten Eckdaten an. Dann bekommst du eine Antwort, die zu Hamburg passt und nicht zu irgendeiner Durchschnittstabelle.

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Hinweis: Richtwerte sind Orientierung. Der endgültige Preis hängt immer von Zustand, Untergrund, Schutzaufwand, Zugänglichkeit und Terminfenster ab.

Baupreise nach Gewerken

Hier bekommen Sie eine schnelle Übersicht zu Baupreisen in Hamburg – sortiert nach Gewerken. Wählen Sie oben ein Gewerk im Dropdown, nutzen Sie die Suche oder klicken Sie direkt auf eine Kachel, um die detaillierten Preisinfos zu öffnen.

Tipp: einfach einen Begriff eintippen, die Liste filtert sich automatisch.
🏗️

Baustelleneinrichtung

Container, Absperrung, Gerüst-Grundausstattung und Einrichtung der Baustelle.

⛏️

Erdarbeiten

Aushub, Bodenabtrag, Baugruben und Vorbereitungen für Fundament & Leitungen.

💧

Entwässerungskanäle

Schmutz- und Regenwasserleitungen, Schächte und Anschluss an den Kanal.

🌧️

Drainarbeiten

Dränageleitungen, Schutz vor Staunässe und Feuchtigkeit rund ums Gebäude.

🧱

Maurerarbeiten

Mauerwerk, Öffnungen, Wände, Durchbrüche und statische Ergänzungen.

🪨

Betonarbeiten

Fundamente, Bodenplatten, Decken und tragende Bauteile aus Beton.

🛡️

Abdichtungsarbeiten

Keller-, Boden- und Flächenabdichtung gegen Feuchtigkeit und Druckwasser.

🪚

Zimmerarbeiten

Holzbau, Dachstühle, Gauben und Tragkonstruktionen aus Holz.

🪜

Gerüstarbeiten

Fassadengerüste, Arbeits- und Schutzgerüste für sichere Ausführung.

🏠

Dachdecker

Dacheindeckung, Dachsanierung, Gauben und Dachfenster.

🧵

Dachabdichtungsarbeiten

Flachdachabdichtung, Dachfolien, Anschlüsse und Detailausbildung.

🔧

Klempnerarbeiten

Bleche, Dachrinnen, Verwahrungen und Metallanschlüsse am Gebäude.

🚿

Sanitärinstallation

Bad, WC, Leitungsführung, Armaturen und Anschlüsse für Wasser & Abwasser.

🚰

Abwasserarbeiten

Hausanschlüsse, Leitungen, Fallrohre und Übergang zu öffentlichen Netzen.

🔥

Heizungsarbeiten

Heizkessel, Wärmepumpe, Verteilleitungen und Heizflächen.

📏

Estricharbeiten

Estrich, Ausgleichsschichten, Fußbodenaufbau und Vorbereitung für Beläge.

💡

Eltarbeiten

Elektroinstallation, Leitungen, Sicherungen, Licht und Steckdosen.

🎨

Putzarbeiten

Innen- und Außenputz, Sanierputz, Armierungen und Oberflächenstruktur.

🪵

Tischlerarbeiten

Türen, Einbauten, Möbel und individuelle Holzlösungen.

🗝️

Beschlagarbeiten

Beschläge, Schlösser, Schließanlagen und Beschlagmontage.

📐

Trockenbauarbeiten

Wände, Decken, Vorsatzschalen, Akustik- und Brandschutzsysteme.

🧱

Fliesenarbeiten

Fliesen, Platten, Mosaik, Abdichtung im Nassbereich und Fugen.

🪨

Steinarbeiten

Naturstein, Pflaster, Treppen und massive Steinoberflächen.

⚙️

Metallbauarbeiten

Geländer, Stahlkonstruktionen, Treppen und Sonderkonstruktionen.

🖌️

Malerarbeiten

Anstriche, Spachtelarbeiten, Lackierungen, Fassaden und Innenräume.

🧩

Bodenbelagsarbeiten

Vinyl, Teppich, Designbeläge und elastische Bodenlösungen.

🪵

Parkettarbeiten

Parkett, Dielen, Schleifen, Versiegeln und Oberflächenbehandlung.

🌳

Außenanlagen

Wege, Terrassen, Einfahrten, Grünflächen und Außenraumgestaltung.

🗑️

Abbruch / Rückbau

Selektiver Rückbau, Entkernung, Abbruch und Entsorgung.

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