Renovierungskosten in Hamburg: realistisch planen, sauber umsetzen, ohne böse Überraschungen

Du willst wissen, was deine Renovierung wirklich kostet und ob dein Budget reicht, bevor du Handwerker bestellst, Termine schiebst und am Ende doch alles teurer wird. Verständlich.
Hier bekommst du eine praxisnahe, transparente Orientierung zu Renovierungskosten in Hamburg und Umgebung: mit Richtwerten, Kostenfaktoren, Förderungen, Steuer-Möglichkeiten und einem Renovierungskosten-Rechner zur ersten Einordnung.

Wir sind Profimaler Hamburg (Meisterbetrieb, Hamburg-Bahrenfeld) und koordinieren Renovierungen auf Wunsch gewerkeübergreifend: Malerarbeiten, Boden, Bad, Trockenbau, Elektro, Sanitär, Putz. Ein Ansprechpartner, ein sauberer Ablauf, klare Zuständigkeit

Referenzen Profimaler 1
Ăśber 1200 zufriedene Kunden vertrauen Profimaler seit 15 Jahren.
renovierungskosten

Renovierung, Sanierung, Modernisierung – warum diese Begriffe Ihre Kosten bestimmen

Viele Projekte starten mit dem Satz: „Wir wollen einfach mal renovieren – was kostet das?“. Klingt harmlos, entscheidet aber in der Praxis darüber, ob Sie am Ende bei einem überschaubaren Renovierungsbudget landen – oder mitten in einer komplexen Sanierung oder Modernisierung. Die richtige Einordnung ist der Schlüssel für eine realistische Kostenplanung in Hamburg, Pinneberg und Umgebung.

Renovierung – optisch auffrischen & wieder wohnlich machen

Unter Renovierung verstehen wir vor allem optische und wohnliche Verbesserungen. Die Bausubstanz ist im Kern in Ordnung, Sie möchten, dass die Räume wieder gepflegt und modern wirken.

  • Wände & Decken neu streichen oder tapezieren
  • Bodenbeläge austauschen (z. B. Designboden, Laminat)
  • kleinere Ausbesserungen an Putz, Fugen und AnschlĂĽssen

Renovierungsarbeiten sind in der Regel planbar und gut kalkulierbar. Sie eignen sich ideal, wenn Sie eine Wohnung oder ein Haus in Hamburg oder dem Umland optisch aufwerten wollen – etwa vor dem Einzug, nach dem Auszug eines Mieters oder im Rahmen einer Modernisierung „ohne großes Baustellenchaos“.

Sanierung – Schäden beseitigen & Substanz sichern

Bei der Sanierung geht es nicht mehr nur um Optik, sondern um das Beheben von Schäden an der Bausubstanz. Hier reicht ein neuer Anstrich nicht – erst müssen Ursachen gefunden und behoben werden, sonst kommen die Probleme schnell zurück.

  • Feuchtigkeit, Schimmel, abplatzender oder hohler Putz
  • Risse in Wänden & Decken, lose Altbeschichtungen
  • beschädigte Bauteile, marode Fugen, fehlende Haftung des Untergrundes

Sanierungsmaßnahmen sind aufwendiger und teurer, weil Untergründe geprüft, instand gesetzt und oft in mehreren Schichten neu aufgebaut werden müssen. Das ist gerade bei Altbauten in Hamburg, Pinneberg, Norderstedt, Wedel oder Ahrensburg ein häufiger Punkt.

Modernisierung – Standard, Komfort & Energieeffizienz verbessern

Unter Modernisierung fallen alle Maßnahmen, mit denen der technische oder energetische Standard der Immobilie verbessert wird. Hier geht es weniger um „nur schön“, sondern um Komfort, Energieverbrauch und Wertsteigerung.

  • Verbesserung der Wärmedämmung (Fassade, Decken, Dachbereiche)
  • neue Fenster mit besseren U-Werten und Dichtungssystemen
  • moderne Heizsysteme, Steuerungen und energetische MaĂźnahmen

Modernisierung betrifft oft mehrere Gewerke gleichzeitig – Maler, Boden, Technik, ggf. Fassade. Sie ist in der Regel investitionsstärker, senkt dafür langfristig Betriebskosten und kann bei bestimmten Maßnahmen förderfähig sein.

Was bedeutet das konkret fĂĽr Ihre Budgetplanung?

Ob wir Ihr Projekt als Renovierung, Sanierung oder Modernisierung einordnen, beeinflusst unter anderem:

  • Welche Gewerke wirklich nötig sind – nur Oberflächenarbeiten oder Eingriffe in Putz, Technik und Dämmung
  • Welche Materialien eingesetzt werden – einfache Renovierungsprodukte oder systemgeprĂĽfte Sanierungsaufbauten
  • Wie lange die Baustelle läuft – von wenigen Tagen bis zu mehreren Wochen oder Monaten
  • Wie sich die Kosten pro Quadratmeter entwickeln und wo sich hochwertige Lösungen langfristig lohnen

Wenn Sie sich unsicher sind, in welche Kategorie Ihr Projekt fällt, ist das völlig normal. In unseren Vor-Ort-Terminen in Hamburg & Umgebung prüfen wir den Ist-Zustand, sprechen Klartext zur notwendigen Vorgehensweise und zeigen auf, wo Renovierung reicht und wo Sanierung oder Modernisierung Pflicht ist.

Wenn Sie eine konkrete Einschätzung möchten, nutzen Sie einfach unsere Kontaktseite von ProfiMaler Hamburg oder kombinieren Sie das mit einer Anfrage zu Sanierungsarbeiten in Hamburg & Umland .

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Renovierungskosten pro m² in Hamburg: grobe Orientierung

Hamburg ist selten „billig“, Handwerk schon gar nicht. Trotzdem braucht es für die erste Budgetplanung eine ehrliche Spanne: nicht schön gerechnet, sondern mit Realitätssinn. Die folgenden Werte helfen Ihnen, Renovierungskosten pro Quadratmeter Wohnfläche im Großraum Hamburg grob einzuordnen.

Schnell-Ăśbersicht Renovierungskosten je nach Umfang

Die Tabelle zeigt typische Richtwerte pro Quadratmeter Wohnfläche – je nach Umfang der Renovierung. Sie ersetzt kein Angebot, ist aber eine brauchbare Leitplanke für die frühe Kostenplanung.

Umfang Typische Inhalte Richtwert (€/m² Wohnfläche)
Auffrischung Malerarbeiten, kleinere Ausbesserungen, Teil-Boden ca. 100–300
Standard-Renovierung Malerarbeiten + Boden + Teil-Trockenbau, ggf. Türen überarbeiten oder tauschen ca. 300–600
Umfangreich zusätzlich Bad/Küche, einzelne Elektroarbeiten, mehr Rückbau & Neuaufbau ca. 500–1.200
Komplett / kernnah viele Gewerke, Leitungen, Grundriss-Anpassungen, Altbau-Themen, häufig mit statischen und technischen Eingriffen oft > 1.200

Als grobe Leitplanke nennen Banken und Finanzratgeber fĂĽr umfangreichere Renovierungen und Sanierungen häufig einen Rahmen von etwa 500–1.200 â‚¬/m². In einer Metropolregion wie Hamburg liegen reale Projekte oft im oberen Bereich dieser Spanne, vor allem bei älteren Bestandsimmobilien.

Wichtig: Quadratmeterpreise sind Budget-Spannen, keine Angebote. Der echte Preis hängt immer an den Details vor Ort – Zustand der Immobilie, gewünschter Standard, Altbau vs. Neubau, Leitungen, Grundriss, Statik und daran, ob „nur“ renoviert oder bereits saniert und modernisiert werden muss.

Für eine belastbare Kosteneinschätzung schauen wir uns Ihr Projekt in Hamburg, Pinneberg, Norderstedt, Wedel, Ahrensburg & Umgebung konkret an. Nutzen Sie dafür einfach die Kontaktseite von ProfiMaler Hamburg und senden Sie uns kurz Infos zur Wohnfläche, Lage, Baujahr und ein paar Fotos der Räume.

Detaillierte Kosten fĂĽr einzelne Gewerke (Wohnung & Haus)

Maler- und Wandarbeiten

Wände streichen 15 – 20 €/m²
Tapezieren (inkl. Entfernen) 40 – 60 €/m²
Spachteln Q2–Q4 5 – 20 €/m²

Bodenarbeiten

Laminat verlegen 35 – 60 €/m²
Vinyl 40 – 70 €/m²
Parkett 80 – 150 €/m²
Dielen schleifen 25 – 30 €/m²

Elektroinstallation

Erneuerung komplett 60 – 150 €/m²
Neue Verteilung 800 – 1.500 €
Smart-Home-Systeme 1.500 – 15.000 €

Sanitär & Badezimmer

Komplette Badsanierung 950 – 1.300 €/m²
Standardbad (8 m²) ab 8.000 €
Leitungen erneuern 80 – 150 €/m²

Heizung & Energie

Neue Heizungsanlage ab 10.000 €
Wärmepumpe 30.000 – 50.000 €
Fußbodenheizung 50 – 90 €/m²

AuĂźenarbeiten

Fassadendämmung WDVS 100 – 200 €/m²
Dachdämmung 100 – 180 €/m²
Neue Dachziegel 100 – 150 €/m²
Fenster 500 – 800 €pro Fenster

Wichtiger Hinweis zu den Preisen

Alle angegebenen Preise sind Richtwerte und können je nach Region, Objektzustand und individuellen Anforderungen variieren. Für eine exakte Kostenkalkulation empfehlen wir eine persönliche Beratung und Vor-Ort-Besichtigung.

Die 12 größten Kostenfaktoren (und wie du sie steuerst)

Renovierungskosten steigen selten „einfach so“. In der Praxis sind es ein paar wiederkehrende Faktoren, die ein Angebot nach oben treiben – oder sauber im Rahmen halten. Die Übersicht zeigt dir, wo das Geld wirklich hingeht und an welchen Stellschrauben du drehen kannst.

Ăśberblick: Was treibt Renovierungskosten wirklich nach oben?

In der Tabelle siehst du typische Situationen aus dem Alltag auf der Baustelle, ergänzt um konkrete Hebel, mit denen du Kosten, Qualität und Ablauf besser steuern kannst.

Kostenfaktor Was passiert in der Praxis? Wie du Kosten im Griff behältst
Objektzustand Untergrund ist schlechter als gedacht, alte Beschichtungen, Feuchte, Risse, lose Putzstellen. Vor-Ort-Prüfung statt „Telefonangebot“ – Untergründe ansehen, Proberäume definieren, Aufwand klar benennen.
Altbau / schiefe Wände Viele Unebenheiten, krumme Wände und Decken, alter Putz – mehr Spachtelgänge und Ausgleich nötig. Realistische Qualitätsstufe (Q2, Q3, Q4) festlegen und schriftlich vereinbaren, statt „einfach glatt“ zu sagen.
Zugänglichkeit 4. OG ohne Aufzug, enge Treppen, kein Parkplatz – mehr Zeit für Tragen, Rüsten, An- und Abfahrt. Logistik & Schutzkonzept einplanen: Zugang klären, Haltezone, Fahrstuhl, Materiallager vorab abstimmen.
Bewohnt vs. leer Möbel im Weg, Bewohner im Alltag, mehr Abkleben, Abdecken, Umräumen, Etappen – das frisst Zeit. Etappenplan & Staubmanagement vereinbaren: Räume nacheinander, Schutzmaßnahmen und Laufwege klar regeln.
Materialklasse Von „Baumarkt-Standard“ bis Premium: Haltbarkeit, Optik und Verarbeitung unterscheiden sich deutlich. Material bewusst wählen statt „irgendwas“: klare Qualitäten, Marken und Einsatzbereiche definieren.
Gewerke-Kette Verschiedene Firmen arbeiten nacheinander, Schnittstellen und Wartezeiten kosten Zeit und Nerven. Ein Projektleiter, klare Reihenfolge: Zuständigkeiten festlegen, Abläufe koordinieren, Schnittstellen minimieren.
Rückbau & Entsorgung Alte Beläge, Tapeten, Böden, Bäder, Schutt – Container, Deponiegebühren und Trennung werden oft unterschätzt. Vorher klären, was raus muss: Rückbauumfang, Containergrößen, Entsorgungswege und Kosten transparent machen.
Terminfenster „Muss bis Datum X fertig sein“ – enge Zeitfenster, Wochenenden oder Abendschichten verteuern den Einsatz. Puffer einbauen, Engpasszeiten (Ferien, Jahresende) meiden und realistische Fertigstellungstermine planen.
Ăśberraschungen Versteckte Schäden an Leitungen, Schimmel hinter Möbeln, Hohlstellen im Putz – Zusatzaufwand mitten im Projekt. Risikopuffer im Budget einplanen (ca. 5–15 %), Voruntersuchungen und Probeflächen nutzen.
Sonderwünsche Designoberflächen, Sonderprofile, spezielle Beleuchtung oder Akustik – mehr Detailarbeit, mehr Koordination. Bemusterung & klare Abnahme: Musterflächen, Freigaben und Details vor Ausführung festlegen.
Dokumentation Kein gemeinsamer Stand: „Da war doch anders besprochen…“ – Konflikte, Nachträge, Diskussionen. Fotos, Aufmaß, Protokolle nutzen: Zustände festhalten, Leistungen dokumentieren, Abnahmen sauber regeln.
Qualität Unklar, ob „schnell fertig“ oder „sauber und hochwertig“ gewünscht ist – Erwartung und Realität klaffen auseinander. Qualität definieren (z. B. Q-Level bei Spachtelarbeiten, Anzahl Anstriche, Materialstandard) und schriftlich festhalten.

Fazit: Renovierung wird nicht zufällig teuer, sie wird teuer, wenn die Rahmenbedingungen unscharf sind. Wer Objektzustand, Qualitätsniveau, Logistik und Sonderwünsche klar regelt, hat seine Kosten deutlich besser im Griff – egal ob Wohnung, Haus oder Altbau in Hamburg und Umgebung.

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Renovierungskosten-Rechner (erste Schätzung in 60 Sekunden)

Dieser Rechner ist absichtlich konservativ. Er soll dir sagen: “Eher 12.000” oder “eher 35.000”, nicht dein Angebot ersetzen.

So funktioniert die Schätzung

  • Du gibst Wohnfläche, Umfang, Bad/KĂĽche ja/nein, Altbau-Faktor an.

  • Der Rechner spuckt eine Preisspanne aus (low/high) plus grobe Aufteilung.

➡️ Wenn du es exakt willst: Dann brauchst du ein Aufmaß, Zustandseinschätzung und eine saubere Leistungsbeschreibung.

Sanierungskostenrechner Hamburg

Sanierungskostenrechner Hamburg Detaillierte Kalkulation mit Quadratmeter-Angaben

1 Objekttyp & Baujahr

Wohnung Neubau ab 440 €/m²
Wohnung Altbau 500-800 €/m²
Haus nach 1980 500-600 €/m²
Altbau vor 1980 900-1.200 €/m²

2 Gesamte Wohnfläche

m²

3 Detaillierte Sanierungsarbeiten (optional)

Maler- und Wandarbeiten

+

Bodenarbeiten

+

Elektroinstallation

+

Heizung & LĂĽftung

+

Sanitär & Badezimmer

+

TĂĽren & Fenster

+

Ihre Kostenschätzung

Objekttyp: Bitte wählen
Gesamtfläche: 80 m²
Grundsanierung: 0 €
Einzelgewerke: 0 €
Gesamtkosten: 0 €

Oder rufen Sie uns direkt an:
📞 0152 24 34 49 35

Förderungen bei Sanierungen : Was sich lohnen kann (und wann es nichts bringt)

Fördermittel können deine Renovierung, Modernisierung oder energetische Sanierung deutlich entspannen – aber nur, wenn sie frühzeitig geplant und sauber beantragt werden. Die folgende Übersicht ersetzt keine Beratung, hilft dir aber, die wichtigsten Begriffe und Anlaufstellen für Förderungen einzuordnen.

Bundesförderung (BEG): Was der Bund unterstützt

Die zentrale Schiene für energetische Maßnahmen ist die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Darüber werden vor allem Dämmung, Fenster, Dach, Heizungsoptimierung und moderne Heizsysteme gefördert.

Grundsätzlich gilt:

  • BAFA – ZuschĂĽsse fĂĽr EinzelmaĂźnahmen
    Fördert u. a. EinzelmaĂźnahmen an der GebäudehĂĽlle (z. B. Dämmung von Fassade, Dach, Kellerdecke), bestimmte Anlagentechnik sowie Fachplanung und Baubegleitung durch Energieeffizienz-Experten.
  • KfW – Kredite und Programme fĂĽr ganze Gebäude
    Hier laufen vor allem Sanierungen zum Effizienzhaus-Standard sowie Förderkredite für energetische Maßnahmen, oft in Kombination mit BAFA-Zuschüssen.

Wichtig fĂĽr alle Programme: Der Förderantrag muss in der Regel vor Beginn der Arbeiten gestellt werden. Sind Verträge unterschrieben oder die Baustelle gestartet, ist es bei vielen Programmen zu spät. Wer mehrere MaĂźnahmen bĂĽndelt (z. B. Dämmung + neue Fenster + Heizung), fährt meist besser mit einem Sanierungskonzept und Energieberater statt mit Einzelaktionen.

IFB Hamburg: Förderung direkt vor Ort

Neben den Bundesprogrammen bietet die IFB Hamburg als Förderbank der Stadt eigene Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen für Eigentümer in Hamburg. Gerade bei energetischer Sanierung im Bestand lohnt sich ein Blick in die Programme.

Typische Förderbereiche für private Eigentümer:

  • Wärmeschutz im Bestand z. B. Dämmung von AuĂźenwänden, Dach, Kellerdecke oder Austausch alter Fenster.
  • Darlehen fĂĽr energetische EinzelmaĂźnahmen
    Zinsgünstige Kredite für konkrete Maßnahmen wie Dämmung, Fenstersanierung oder technische Optimierungen.
  • Programme rund um Heizung und Wärmenetze
    UnterstĂĽtzung beim Umstieg auf effiziente Heizsysteme, z. B. Wärmepumpen oder den Anschluss an ein Wärmenetz.

Konditionen, Zinsen und Fördersätze werden regelmäßig angepasst. Darum sollte immer der aktuelle Stand direkt bei der IFB oder über einen Energieberater geprüft werden. In der Praxis kombinieren viele Eigentümer in Hamburg Bundesförderung (BEG) und IFB-Programme, um ihr Budget optimal zu nutzen.

So findest du Förderprogramme, die wirklich zu deinem Projekt passen

Die Anzahl an Programmen wirkt schnell unübersichtlich. Mit dieser Reihenfolge kommst du als Eigentümer in Hamburg, Pinneberg, Norderstedt, Ahrensburg, Reinbek oder Umgebung relativ klar durch den Förder-Dschungel:

  • 1. Ziel klären: Optik oder Energie?
    Für eine reine Schönheitsrenovierung gibt es selten Zuschüsse. Sobald es um energetische Sanierung (Dämmung, Fenster, Heizung, Hülle) geht, kommen Förderungen ins Spiel.
  • 2. Gebäudezustand aufnehmen
    Fotos, Baujahr, Pläne, bekannte Schäden (Feuchtigkeit, Risse, Schimmel): Je besser die Ausgangslage dokumentiert ist, desto leichter lassen sich Sinn und Höhe von Maßnahmen einschätzen.
  • 3. Energieberatung nutzen
    Ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) durch einen Energieberater kostet zwar Geld, sorgt aber für klare Prioritäten, Kostenschätzungen und oft zusätzliche Bonus-Förderung.
  • 4. Offizielle Förderdatenbank checken
    Über die Förderdatenbank des Bundes lassen sich Programme nach Region, Thema und Zielgruppe filtern. So siehst du schnell, welche Förderungen grundsätzlich in Frage kommen.
  • 5. IFB-Programme fĂĽr Hamburg prĂĽfen
    Die IFB Hamburg bündelt auf ihrer Website die aktuellen Programme für energetisches Sanieren, oft mit Merkblättern und Beispielrechnungen.
  • 6. Reihenfolge einhalten: erst Antrag, dann Auftrag
    In der Praxis scheitern viele Förderungen daran, dass zu spät beantragt wurde. Darum: Erst Förderfähigkeit prüfen und Antrag stellen, dann Angebote beauftragen und starten.

Wenn du deine Immobilie in Hamburg oder Umland renovieren, modernisieren oder energetisch sanieren möchtest, unterstützen wir dich bei der realistischen Kostenschätzung und der Planung der Gewerke. Über die Kontaktseite von ProfiMaler Hamburg kannst du uns dein Projekt kurz schildern – wir sagen dir klar, was handwerklich sinnvoll ist und wo sich Förderung überhaupt lohnt.

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FAQ – Renovierungskosten in Hamburg

In diesem FAQ beantworten wir typische Verbraucherfragen zu Renovierungskosten in Hamburg: von Quadratmeterpreisen über Steuer-Themen bis hin zu Förderungen und praktischen Tipps gegen Nachträge. Alle Antworten kommen aus der Praxis mit Wohnungen, Häusern und Altbau-Projekten in Hamburg & Umland.

Was kostet es, eine Wohnung in Hamburg zu renovieren?

Die ehrliche Antwort: Es hängt am Umfang. Zur groben Orientierung für den Großraum Hamburg (Wohnfläche, ohne Gewähr):

  • Auffrischung (Malerarbeiten, kleinere Ausbesserungen, Teil-Boden): ca. 100–300 â‚¬/m²
  • Standard-Renovierung (Maler + Boden + etwas Trockenbau, ggf. TĂĽren): ca. 300–600 â‚¬/m²
  • Umfangreiche Renovierung (zusätzlich Bad/KĂĽche, Elektroanteile, mehr RĂĽckbau): ca. 500–1.200 â‚¬/m²
  • Kernnahe / Komplettsanierung (Altbau, Leitungen, Grundriss, viele Gewerke): oft > 1.200 â‚¬/m²

Viele Banken und Finanzratgeber nutzen fĂĽr größere MaĂźnahmen einen Richtkorridor von 500–1.200 â‚¬/m². Das ist eine gute Spanne fĂĽr die erste Budgetplanung – ersetzt aber kein Angebot.

Für eine realistische Einschätzung deiner Wohnung in Hamburg schauen wir uns immer: Fotos, Grundriss, Baujahr und gewünschten Zustand nach der Renovierung an. Über die Kontaktseite von ProfiMaler Hamburg kannst du dein Projekt kurz schildern.

Warum sind Quadratmeterpreise allein unzuverlässig?

Quadratmeterpreise sind gut für ein erstes Gefühl – aber blind darauf zu planen ist gefährlich. Der m²-Wert sagt nichts darüber aus, ob:

  • die Wände gerade oder schief sind,
  • viel Spachtel- und Ausgleichsarbeit nötig ist,
  • die Wohnung bewohnt oder leer ist,
  • RĂĽckbau und Entsorgung (alte Böden, Tapeten, Einbauten) anfallen,
  • Leitungen, Elektrik oder Feuchteschäden mit im Paket landen.

Genau diese Punkte fressen Budget. Darum arbeiten wir immer mit einer Vor-Ort- oder Fotoeinschätzung, bevor wir verbindliche Preise abgeben.

Was ist der größte Kostentreiber bei Renovierungen?

Die größten Kostentreiber im Alltag sind:

  • Bad & KĂĽche – wegen Fliesen, Sanitär, Leitungen, oft beengte Verhältnisse
  • RĂĽckbau und Entsorgung – alte Böden, Fliesen, Einbauten, Container, Deponiekosten
  • Altbau-UntergrĂĽnde – schiefe Wände, rissiger Putz, mehrere Altanstriche ĂĽbereinander

Badsanierungen haben deshalb oft sehr breite Preisspannen. Es macht einen riesigen Unterschied, ob:

  • Leitungen bleiben wo sie sind oder komplett neu kommen,
  • nur optisch modernisiert wird oder bis auf Rohbau-Niveau zurĂĽckgebaut wird,
  • Standardfliesen oder Design- und GroĂźformatfliesen zum Einsatz kommen.

Wer sein Budget schĂĽtzen will, sollte Bad/KĂĽche und RĂĽckbau frĂĽh im Projekt klar definieren.

Kann ich Renovierungskosten steuerlich absetzen, wenn ich selbst drin wohne?

Ja, zum Teil. Für selbstgenutztes Wohneigentum gibt es die sogenannte Steuerermäßigung für haushaltsnahe Handwerkerleistungen (§35a EStG).

Kurz zusammengefasst:

  • bis zu 20 % der Arbeitskosten (ohne Material) können angerechnet werden,
  • maximal 1.200 â‚¬ Steuerersparnis pro Jahr,
  • es braucht eine korrekte Rechnung mit ausgewiesenen Lohnkosten,
  • Zahlung per Ăśberweisung, keine Barzahlung.

Ob und wie genau das bei dir anwendbar ist, klärst du am besten mit deinem Steuerberater oder Finanzamt. Wir sorgen dafür, dass die Rechnung handwerklich und formal sauber aufgebaut ist.

Was ist mit energetischer Sanierung (Fenster, Dämmung, Heizung etc.)?

Energetische Maßnahmen sind ein eigenes Kapitel – aber oft der größte Hebel bei Förderung & Wertsteigerung. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Fenster- und TĂĽrenaustausch,
  • Dämmung von Fassade, Dach, Kellerdecke,
  • Heizungsmodernisierung und Regelungstechnik,
  • Verbesserung der Luftdichtheit und WärmebrĂĽcken.

FĂĽr solche MaĂźnahmen gibt es einerseits Bundesförderung (BEG, BAFA), andererseits steuerliche Erleichterungen (z. B. §35c EStG mit ĂĽber mehrere Jahre verteiltem Steuerbonus). Hier lohnt sich fast immer der Blick in ein Sanierungskonzept mit Energieberatung.

Kann ich Förderung und Steuerbonus einfach kombinieren?

Leider nicht nach Belieben. In vielen Fällen gilt:

  • Ă–ffentliche ZuschĂĽsse und bestimmte zinsverbilligte Darlehen schlieĂźen eine zusätzliche Steuerermäßigung fĂĽr dieselbe MaĂźnahme aus.
  • Du kannst meist entweder Förderung oder Steuerbonus fĂĽr die konkrete EinzelmaĂźnahme nutzen, aber nicht beides auf denselben Euro.

Welche Kombination bei deinem Projekt sinnvoll ist, lässt du am besten steuerlich und förderrechtlich prüfen. Wir helfen dir dabei, die handwerklichen Pakete so zu strukturieren, dass sie förderfähig geplant werden können.

Welche Förderung gibt es speziell in Hamburg?

In Hamburg ist die IFB Hamburg (Investitions- und Förderbank) die wichtigste Adresse fĂĽr lokale Programme. FĂĽr private EigentĂĽmer gibt es u. a.:

  • ZuschĂĽsse fĂĽr energetische Sanierung und Wärmeschutz im Bestand,
  • Darlehen fĂĽr energetische EinzelmaĂźnahmen (z. B. Dämmung, Fenster, technische Optimierungen),
  • Programme rund um Heizung, Wärmepumpen und Wärmenetze.

Die Konditionen (Zinsen, Laufzeiten, Förderquoten) verändern sich regelmäßig. Es lohnt sich, vor Start der Maßnahmen direkt auf der Seite der IFB Hamburg oder mit einem Energieberater die aktuellen Programme zu prüfen.

Wie lange dauert eine Renovierung typischerweise?

Die Dauer hängt stark vom Umfang ab. Grobe Erfahrungswerte:

  • Malerarbeiten + Boden in einer Wohnung: oft wenige Tage bis ca. 2 Wochen
  • Renovierung inkl. Bad/KĂĽche & kleiner Elektroarbeiten: mehrere Wochen
  • Komplettsanierung im Altbau: oft mehrere Monate inkl. Trocknungszeiten & Gewerke-Koordination

In Hamburg kommt oft noch Logistik dazu: 4. OG ohne Aufzug, enge Treppenhäuser, begrenzte Liefer- und Parkmöglichkeiten. Deshalb planen wir lieber realistische Zeitfenster mit Puffer statt Schönwetter-Termine.

Geht Renovierung auch, wenn die Wohnung bewohnt ist?

Ja, das geht – ist aber aufwendiger und damit meist teurer.

In bewohnten Objekten brauchen wir:

  • Schutzkonzepte fĂĽr Möbel, Boden, TĂĽren,
  • einen Etappenplan (Raum fĂĽr Raum),
  • mehr Aufwand fĂĽr Staubschutz, Reinigung und Logistik,
  • klare Absprachen zu Nutzbarkeit von KĂĽche, Bad und Zimmern.

Am Ende ist es eine Komfort- und Zeitfrage: Wer kann, fährt oft besser damit, die Wohnung für die Kernarbeiten kurzfristig leerziehen zu lassen.

Wie verhindere ich teure Nachträge?

Nachträge entstehen selten “einfach so”, sondern weil am Anfang vieles offen gelassen wurde. Was hilft:

  • Klare Leistungsbeschreibung statt “einmal schön machen”
  • Bemusterung von Boden, Farben, Fliesen etc. vor Auftragserteilung
  • UntergrundprĂĽfung vor Start (Risse, Hohlstellen, Feuchte, Tragfähigkeit)
  • Dokumentierte Abnahmen pro Abschnitt mit Fotos und kurzen Protokollen

Genau so arbeiten wir in unseren Renovierungs- und Sanierungsprojekten in Hamburg: transparent, dokumentiert und mit klaren Schnittstellen zu anderen Gewerken.

Macht ihr auch Komplettsanierung mit Koordination aller Gewerke?

Ja. Neben klassischen Maler- und Renovierungsarbeiten bieten wir auch gewerkeübergreifende Sanierungen an – von der einzelnen Wohnung bis zur größeren Einheit.

Das kann zum Beispiel umfassen:

  • Maler- und Spachtelarbeiten,
  • Bodenarbeiten, Trockenbau,
  • Koordination von Sanitär, Elektro, Fliesen, Dämmung mit Partnerbetrieben,
  • einen fĂĽr Zeitplan, Abstimmung und Dokumentation.

Wenn du eine Renovierung oder Komplettsanierung in Hamburg oder Umland planst, kannst du uns über die Kontaktseite von ProfiMaler Hamburg erreichen. Wir prüfen, was sinnvoll in einem Paket geht – und was besser in Etappen läuft.

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